HERZLICH WILLKOMMEN

DITIB – TÜRKISCH ISLAMISCHE GEMEINDE ZU EICHSTÄTT E.V.
Gründungsjahr 1978
Eingetragener Verein seit Mai 1983

 GESCHICHTE DES TÜRKISCH ISLAMISCHEN VEREINS

 


 

VOR DEM RENOVIERUNG

NACH DEM RENOVIERUNG

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Die Geschichte des Grundstücks, auf dem heute das renovierte Gebäude steht, kann man in den Unterlagen im Staatsarchiv Nürnberg bis um 1696 zurückverfolgen. Die Ergebnisse der Archivrecherchen über den sog. "Ochsenbräustadel" verzeichnen den entscheidenden Hinweis auf das Baujahr 1787. Das Haus in der Weißenburger Straße 28 in Eichstätt wurde im Mai 1995 von dem Türkisch - Islamischen Kulturverein Eichstätt und Umgebung e. V. von der Besitzerin Frau Götz-Maurer zum Preis 670.000 DM erworben. Mit Hilfe der Stadt Eichstätt und mit Unterstützung der Denkmalschutzbehörden an den Fassaden wurden nach Befunduntersuchungen des Kirchenmalers Bernd Holderried von Pfaffenhofen farbengetreu gemalt. Die bisherige Nutzung des Gebäudes stellt eine interessante Geschichte dar:
- Ursprünglich diente das Haus dem "Bierbrauer und Wirt zum Roten Ochsen" als Stadel.
- 1855 kauften die Klosterfrauen zu St. Walburg den Stadel.
- Durch Kauf und z. Teil durch Tausch von Grundbesitz gelangte 1904 der Stadel in den Besitz der Englischen Fräulein in Eichstätt.
- Der mündlichen Überlieferung nach war ein Teil des Hauses in der Zeit des Zweiten Weltkrieges vermietet und diente als Baracke und Kfz-Werkstatt.
- Später war im Stadel ein Papierlager der Fa. Brönner und Daentler untergebracht.
- 1984 plante die Sparkasse Eichstätt als neue Eigentümerin des Baudenkmals den Abbruch, der aber nicht genehmigt wurde.
- Zeitweise diente der Stadel als Werkstatt für den Bildhauer Götz-Maurer. Zu dieser Zeit erfolgte vom Bayer. Landratsamt für Denkmalpflege die provisorische Renovierung des Kalkplattendaches durch eine Falzziegledeckung.

Für den Kauf und die vollständige Renovierung und Ausstattung wurde laut Information von dem 1. Vorsitzenden des Vereins Herrn Rasit Cakir, mit hilfe von Vereinsmitglieder ca. 2 Millionen Euro ausgegeben. Die Renovierung wurde gemeinsam mit finanzieller Unterstützung des Bayer. Landratsamtes für Denkmalpflege durchgeführt.

 

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Im Erdgeschoss befinden sich die Räume für die Jugend. Im 1. Stockwerk liegt der Gebetsraum für Männer. Dieser Raum ist mit handgeknüpften Gebetsteppich aus der Türkei ausgestattet. Ferner befinden sich in diesem Raum ein Minber (Vorbeternische), ein Mihrab (Treppe für das Freitgsgebet) und eine Kürsü (Predigerkanzel) aus massivem Wallnusbaum-Holz. Diese Stücke sind eigens für Eichstätt nach Maß in der Türkei hergestellt und enthalten handwerkliche ausgearbeitete feine Ornamente und orientalische Muster.

 

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Die ganzen Holzbearbeitungen die sie im oberem Bild und im unterm Bild sehen wurde aus Nussbäumen hergestellt. Es wurde Obachtgegeben das es zu die restoration passt.

 

 

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Im 2. Stock befindet sich der Gebetsraum für Frauen. In den beiden Gebetsräumen können gleichzeitig über 500 Gläubige beten.

 

 

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Das 3. Stockwerk (Dachgeschoss) steht als Mehrzweckraum (Schulungsräume, Versammlungsraum, Vorstandsraum u. ä.) zur Verfügung, der über 2 Treppen zu erreichen

 

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